Jahresbericht 2019 / 2020

Selfie No Billag

In Bewegung!

Werte Liberos und Liberas

Dreieinhalb Jahre durften wir unseren Verein gemeinsam als Eure Co-Präsidentinnen vertreten. In dieser Zeit haben wir uns gemeinsam erfolgreich gegen die No Billag Initiative, die Selbstbestimmungsinitiative, für die erleichterte Einbürgerung der Dritten Generation, für Schengen, für die Ehe für alle, für die Wandelwahl und für die Erweiterung der Anti-Rassimus-Strafnorm eingesetzt. 

Die Schweiz ist in Bewegung: Neue Allianzen und Netzwerke für eine offene und fortschrittliche Schweiz sind über die vergangen Jahre entstanden, eine positive Polit-Kultur hat in der Schweiz Einzug gehalten. Dieser Aufbruch wurde gerade auch sichtbar in den Wahlen von 2019:  Das Parlament wurde jünger und weiblicher. Nach Jahren der Polarisierung beginnt sich eine progressivere Agenda durchzusetzen. 

Und nach Jahren der harten und wichtigen Verteidigung liberaler Errungenschaften kann Operation Libero nun stärker ins Gestalten des Chancenlands Schweiz übergehen. Flavia hat deshalb einen Strategieprozess angestossen, um die Organisation auf die künftigen Herausforderungen hin zu wappnen.

Schliesslich haben wir uns darauf vorbereitet, gemeinsam gegen die Kündigungsinitiative anzutreten. Denn mit dieser Abstimmung schliesst sich ein inhaltlicher Kreis  für unsere Bewegung, die vor rund sechs Jahren aus Frust über die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative gegründet wurde. Die Abstimmungskampagne hätte die letzte grosse Schlacht vor dem Anbruch eines neuen Kapitels für unsere Organisation bedeutet. 

Aber 2020 ist alles anders. Die grosse Abstimmung über die Kündigungsinitiative steht uns noch bevor und auch der Strategieprozess wurde wegen Corona ein bisschen nach hinten verschoben. Doch die Operation Libero bleibt in Bewegung. Was wir gegen aussen vertreten, leben wir auch intern: Veränderung ist etwas Gutes! Und so, carissimi Liberi, ist dies unser letztes gemeinsames Grusswort. 

Flavia sagt nach sechs Jahren Libero mehr als wohlverdient «Tschüss, Adieu und Ciao» als Co-Präsidentin. Darum ist dieses Grusswort gleichzeitig auch ein Abschied. Ein Abschied, den wir hoffentlich in «normalen» Zeiten auch noch gebührend mit Euch allen feiern können. Bis dahin wollen wir Euch noch ein letztes Mal gemeinsam aus vollstem Herzen danken. Danken für Euer Vertrauen. Danken dafür, dass Ihr die Operation Libero zu dem gemacht habt, was sie heute ist. Wir freuen uns riesig auf die nächsten bevorstehenden Herausforderungen und das nächste Kapitel unserer Organisation! Aber in dieser Konstellation, sagen wir als Eure Co-Präsidentinnen: «Farewell, es war uns eine riesige Ehre und a hell of a ride!» 

Euer Co-Präsidium 
Flavia Kleiner und Laura Zimmermann 

Vorstand Schweiz

Flavia Kleiner
Co-Präsidentin

Vorstand Schweiz

Laura Zimmermann
Co-Präsidentin

Vorstand Schweiz

Stefan Schlegel
Inhalte

Vorstand Schweiz

Philipp von Brandenstein
Strategie

Vorstand Schweiz

Franziska Barmettler
Organisation und Governance

Vorstand Schweiz

Stefan Manser-Egli
Community

Vorstand Schweiz

Aliénor Nina Burghartz
Inhalte

Vorstand Schweiz

Till Burckhardt

Vorstand Schweiz

Janos Ammann

Generalversammlung 2019

Los gehts! Allons-y! Andiamo! Dại!

Welches ist unsere liebste Richtung? Vorwärts! Mit dem Wort vorwärts ist auch das Wort Wandel ganz eng verbunden. Und so stand dieses Vereinsjahr ganz im Zeichen dessen: Wandelwahl, neues Büro, neues Team. So müssen wir uns von prägenden Persönlichkeiten, welche Operation Libero mitaufgebaut und heranwachsen gesehen haben, verabschieden. Und dürfen auf neue Macherinnen und Denker zählen. Danke für den riesigen und tatkräftigen Einsatz fürs Chancenland Schweiz. 

Flavia Kleiner, Gründungsmitglied und Co-Präsidentin, sagt nach 6 Jahren auf Wiedersehen. Ebenso die Vorstandsmitglieder David Schärer, der Werbeprofi und Unternehmer bleibt der Organisation weiter tatkräftig verbunden - einfach nicht mehr als Vorstandsmitglied, und Janos Ammann, den Europa-Turbo und Meme-Kreator, zieht es für neue Impulse nach Brüssel. Auch die Geschäftsstelle hat sich gewandelt: Philipp Brandenstein, Mitglied vom Vorstand und Projektleiter der Wandelwahl-Kampagne verliess die Geschäftsstelle nach den Wahlen und widmet sich seiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied. Unsere ehemalige Kampagnenmanagerin Carla Allenbach beginnt nach einem kurzen Umweg bei der Republik ihr Masterstudium im Ausland. Unsere ehemalige Geschäftsführerin Lydia Toth und der Leiter Kommunikation Silvan Gisler waren massgeblich am Aufbau der Geschäftsstelle beteiligt und schliessen nun (hoffentlich) ihre vernachlässigten (Ultra-)Langzeit-Studien ab - wir drücken die Daumen! Praktikant Mukadem Brumand verliess uns Ende Januar um nach Kolumbien für (k)ein Austauschsemester zu gehen. Lucia Arnold unterstützte im Anschluss an ihr Praktikum noch ein halbes Jahr in der Kommunikation und schliesst diesen Sommer ihren Bachelor ab. Bei ihnen allen möchten wir uns ganz herzlich für den riesigen Einsatz in den vergangen Monaten und Jahren bedanken.

Das neue Team ist bereits voll im Einsatz und bringt frischen Wind ins Haus. Anfang Jahr hat Shibo Tschäppeler die Leitung Community übernommen, Isa Gerber ist seit Juni neue Geschäftsleiterin und Guido Balmer, ehemaliger Informationschef vom EJPD, kämpft nun mit uns Seite an Seite für ein Nein zur Kündigungsinitiative. Stéphane Decrey ist zurück für die Kündigungsinitiative, nachdem er sich bereits bei der Wandelwahl um die französischsprachige Kommunikation gekümmert hatte.

Nicht nur personell hat sich einiges getan. Anfangs Dezember zog das Büro vom Epizentrum der Langstrasse ein paar hundert Meter weiter. Immer noch zentral, dafür ruhiger, heller und grösser. Und hey, wir haben nun ein Schaufenster mit grossem, pinkem Schengen-Herz. Dank dem erfolgreichen Geschäftsstellen Fundraising Ende Jahr konnten wir auch ein paar neue Möbel beschaffen. Wir fühlen uns bereits sehr zuhause am neuen Ort.

Und apropos vorwärts: Nach Wochen der Vorarbeit, des Verschiebens, Anpassens und Neustartens konnten wir im Juni endlich die Kampagne gegen die Kündigungsinitiative lancieren. Die virtuelle Pressekonferenz im Online-Game Second Life schlug ein und die Medienpräsenz war hoch. Ihr seht: Still stehen, ist nicht unser Ding. Los gehts! Allons-y! Andiamo! Dại!

Team GS

Isabelle Gerber
Geschäftsführung

Team GS

Adrian Mahlstein
Leitung Kampagnen

Team GS

Shibo Tschäppeler
Leitung Community

Team GS

Valentina Spillmann
Assistenz der Geschäftsführung

Equipe Romande

Stéphane Decrey
Kommunikation Romandie

Guido Balmer

Guido Balmer
Kommunikation Kündigungsinitiative

Team GS

Silvan Gisler
Leitung Kommunikation
(bis Ende Mai)

Team GS

Lucia Arnold
Kommunikation
(bis Ende Mai)

Lydia Toth

Lydia Toth
Geschäftsführung
(bis Ende März)

Team GS

Mukadem Brumand
Praktikant
(bis Ende Januar)

Vorstand Schweiz

Philipp von Brandenstein
Projektleitung Wandelwahl
(bis Ende November)

Team GS

Carla Allenbach
Kampagnenmanagerin
(bis Ende November)

Wandelwahl Basel

Wandel

Das letzte Quartal des Jahres 2019  war geprägt von Bewegung: Im Oktober liefen die National- und Ständeratswahlen auf Hochtouren. Hier wirkte unsere Community aktiv mit, dass es unsere Wandelwahl-Kandidierenden in den Kantonen AG, BS und BL nach Bern schafften. Erfolgreich waren schliesslich Sibel Arslan (Grüne/Basta, BS); Eric Nussbaumer (SP, BL), Florence Brenzikofer (Grüne BL); Yvonne Feri (SP, AG) und Beat Flach (glp, AG). 

Nach den Wahlen gaben wir dem November-Stammtisch einen besonderen Touch und widmeten uns einem viel diskutierten Thema: dem Klima. Oli und Axel vom KlimaZnacht haben die neuesten Daten und Herausforderungen präsentiert. Zusammen suchten wir nach unterschiedlichen Lösungsansätzen, wie jede*r im Grossen oder im Kleinen etwas unternehmen kann, um einen Beitrag zu einer gesunden Erde zu leisten. Wie immer schlossen wir das Jahr mit einem Samichlaus-Stammtisch im Dezember ab.

Während des Vereinsjahres haben uns leider Sandie Collins, Beat Schenker und Christian Müller aus dem Vorstand der Sektion Basel verlassen. Da die Generalversammlung im April 2020 wegen der Coronapandemie nicht stattfinden konnte, haben wir die Abgänge vorerst mit Mike Schaffner, Zak Cook, Denis Sorie und Mireille Gast ersetzt und wir hoffen, diese möglichst bald von unseren Mitgliedern an der GV bestätigen zu lassen. 

Das neue Vereinsjahr gewinnt gerade erst an Fahrt: Bald schon werden wir unseren pinken Tisch wieder hervorholen, wenn wir zusammen mit unserer engagierten Community in den Nordwestschweizer Kantonen die Kündigungsinitiative bodigen werden.  Wir freuen uns schon sehr, mit all den einzigartigen Menschen wieder los zu ziehen und die respektvolle Diskussionskultur weiter zu etablieren.

Hannah Bichsel & Fabio Wettstein
Vorstand Sektion Basel

Sektion Nordwestschweiz
Sektion Nordwestschweiz
Sektion Nordwestschweiz
Sektion Nordwestschweiz
Sektion Nordwestschweiz
Team Nordwestschweiz

Christoph Collins
Co-Präsident

Team Nordwestschweiz

Beat Schenker
Co-Präsident

Team Nordwestschweiz

Sandie Collins
Community Managerin

Team Nordwestschweiz

Hannah Bichsel
Community Managerin

Team Nordwestschweiz

Christian Müller
Veranstaltungen

Team Nordwestschweiz

Fabio Wettstein
Veranstaltungen

Team Nordwestschweiz

Marcel Colomb
Organisation

Libero-Flasche

Viele neue Gesichter

Im Rahmen der Wandelwahl-Kampagne im Oktober 2019 kamen die Berner und Bernerinnen zu einem spannenden Stammtisch zusammen. Mit sehr viel Expertise erklärten uns Martina Mousson und Claude Longchamp vom gfs-Bern, wie man “clever wählt”. Den beiden gelang es, sogar uns selbsternannten Politiknerds neue Einsichten mit auf den Weg zu geben. 

Das Jahr wurde dann mit einem hochkarätigen Anlass abgeschlossen: Zusammen mit Avenir Jeunesse veranstalteten wir einen Diskussionsabend zu den Themen “Ehe”, “Wirtschaft 4.0” und “Service Citoyen”.

Sektion Bern
Sektion Bern
Sektion Bern

Zu guter Letzt verabschiedeten wir an unserer jährlichen Generalversammlung Anna de Quervain, Jessica Zuber, David Weimann, Mentari Baumann, Jonas Tarabori und Clemens Tuor aus dem Vorstand. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für alles, was ihr für Operation Libero Bern gemacht habt! Wir freuen uns enorm über die neuen Gesichter im Vorstand: Janina Aeberhard, Stefano Casellini, Sebastian Niessen, Luca Jungen, Anna Hauser und Victor Legler sorgen dafür, dass Bern pink bleibt. Wir freuen uns! 

Renato Perlini
Co-Präsidium Sektion Bern
 

Team Bern

Sebastian Niessen
Co-Präsident

Team Bern

Renato Perlini
Co-Präsident

Team Bern

Janina Aeberhard

Team Bern

Stefano Casellini

Team Bern

Victor Legler

Team Bern

Anna Hauser
Co-Finanzen

Team Bern

Luca Jungen
Co-Finanzen

Libero Socken

De nouvelles forces pour de nouvelles campagnes

L’automne a été bien occupé pour Opération Libero qui s’est lancée dans la campagne «Votons le changement» pour les élections fédérales. Durant les mois qui ont précédé le 20 octobre, la section romande a organisé deux soirées de lancement: à Lausanne le 26 août et à Genève le 3 septembre. Nous avons organisé une soirée speed-meeting à Moudon, en collaboration avec l’émission «Mise au point» de la RTS. Les candidat·es vaudois soutenu·es par Opération Libero étaient toutes et tous présent·es. Nous avons également réédité le concept à Genève, avec les candidat·es genevois·es cette fois.

Après cette intense campagne, le comité directeur a organisé une journée de team building afin d’orienter les prochains projets et développements de la section. Nous avons terminé l’année avec notre traditionnelle soirée fondue aux Bains des Pâquis. Membres du comité directeur et sympathisant·es ont ainsi eu l’occasion de clore l’année autour d’un bon repas et de discussions politiques animées!

Au début de l’année 2020, notre premier café politique fut un peu spécial puisqu'il comportait une première partie dédiée à l’assemblée générale de la section. Nous avons remercié Soren Henrichsen et Kathrin Gretener pour leur engagement au sein du comité directeur et accueilli trois nouveaux membres : Marie Juillard, Basil Huber et Yves Perret. Ensuite, nous avons eu le plaisir d’accueillir Jacopo Ograbek, avocat, pour discuter de la loi anti-discrimination, sujet de la votation du 9 février qui fut une victoire dans la lutte contre l’homophobie.

En février, l’actualité genevoise fut marquée par les élections communales. Nous avons invité trois candidat·es - Martin   Staub   (PS),   Laurent   Schmidt   (PLR)   et   Susanne Amsler (Vert’libéraux) - afin de discuter des alliances transpartisanes dans les conseils communaux. Un débat qui fut l’occasion de discuter abondamment de politique environnementale, familiale et du logement au niveau communal.

C’est à la même période que nous avons débuté la préparation de la campagne contre l’Initiative de résiliation avec plusieurs collaborations, notamment à Lausanne avec le foraus. Autant de projets que nous avons dû reporter suite à l’épidémie de Covid-19 et au report des votations du 17 mai. C’est n’est que partie remise !

Inès Blondel et Charmilie Nault
Coprésidentes Section Suisse romande

Equipe Romande

Inès Blondel
Co-Présidente

Equipe Romande

Charmilie Nault
Co-Présidente

Equipe Romande

Stéphane Decrey

Equipe Romande

Fanny Randanne

Equipe Romande

Marie Juillard

Equipe Romande

Basil Huber

Equipe Romande

Yves Perret

Kuchen

Ein Hoch auf unser einjähriges Bestehen!

Kaum zu glauben: Was als spontane Idee an unserer vorletzten GV begann, läuft nun seit über einem Jahr, während dem wir regelmässig bekannte sowie neue Gesichter zum gemütlichen Austausch, aber auch für die eine oder andere Kampagnenaktion zusammentrommeln konnten. Es macht unglaublich viel Spass mit euch!

Unser Einjähriges war das Highlight der letzten Monate, in denen wir nach bewährtem Prinzip unsere regelmässigen Treffen quer durch die Ostschweiz organisierten: St. Gallen, Wil, Rheintal, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden. Leider mussten wir unser erstes Treffen im Kanton Graubünden aufgrund der aktuellen Corona-Situation absagen. Sobald eine Zusammenkunft wieder möglich wird, werden wir diese natürlich nachholen.

Corona-bedingt verliefen die letzten Monate ruhig um unser Team und Operation Libero mitsamt Kampagnen. Nach unserem ersten Online-Stammtisch Ende März planen wir aber demnächst wieder regelmässigere Treffen, auch wenn diese wohl zuerst online stattfinden werden. Zudem freuen wir uns auf die anstehende Kündigungsinitiative und möchten spätestens auch dann wieder offline in Erscheinung treten.

Nicht nur die kommenden Kampagnen werden intensiv, wir brauchen ganz generell noch Verstärkung für unser Team: Der Startschuss für die Gründung einer offiziellen Sektion Ostschweiz ist gefallen. Wir suchen deshalb Personen, die sich für die Sektion Ostschweiz engagieren wollen. Und natürlich sind wir immer auf Ideen für Veranstaltungen, Locations oder Sonstiges gespannt. Meldet euch, wenn ihr bei uns mitmachen möchtet und wir freuen uns auf eure Inputs.

Auf ein spannendes, herausforderndes Jahr als Team in der Ostschweiz!

Andrea Oertle und David Caspar
Teamleitung Sektion Ostschweiz

Sektion Ostschweiz
Sektion Ostschweiz
Sektion Ostschweiz
Sektion Ostschweiz
Sektion Ostschweiz
Team Ostschweiz

David Caspar
Teamleitung

Team Ostschweiz

Andrea Oertle
Teamleitung

Team Ostschweiz

Scarlett Jockel

Wandel

Philosophisch ausgedrückt: Stetig ist nur der Wandel

Die Sektion Zürich blickt auf ein in vielerlei Hinsicht intensives, ausserordentliches und fesselndes Jahr zurück. 

Vom Spätsommer bis Herbst standen die Zeichen auch in Zürich auf Wandel und so konnten wir unseren Beitrag zur Veränderung im Nationalrat beitragen: Mit Marionna Schlatter (GPS) und Philipp Kutter (CVP) haben es gleich zwei Wandelwahl-Kandididierende des Zürcher Teams ins Parlament geschafft. Im Rahmen der Wandelwahl kam es im Oktober zudem zu einer spannenden Podiumsdiskussion im Volkshaus, bei der Laura Zimmermann (Co-Präsidentin Operation Libero Schweiz) und Aliénor Nina Burghartz (Vorstandsmitglied Operation Libero Schweiz) auf Camille Lothe (JSVP-Spitzenkandidatin für den Nationalrat) und Susanne Brunner (Nationalratskandidatin SVP) trafen. Der angeregte Abend kam bei allen sehr gut an und bekräftigt uns, in Zukunft neben Stammtischen im Grossraum Zürich zusätzlich weitere Podiumsdiskussionen zu organisieren und somit zur freien Meinungsbildung beizutragen. 

Im Spätherbst wurde der Generationenwechsel in der Sektion Zürich mit der fliessenden Übergabe des Co-Präsidiums auf Valentina Spillmann und Salim Moussa erfolgreich abgeschlossen. Voller Elan hat sich das neue Team anfangs Jahr dann zu einer Retraite getroffen und die Planung für 2020-2021 in Angriff genommen. Leider hat auch uns Covid-19 einen Strich durch die Rechnung gemacht und entsprechend sind viele Pläne, Ideen und Treffen vorerst auf Eis gelegt worden. Die auf Mai geplante Generalversammlung der Sektion musste auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Auch unser Lieblingsevent – die Zürich Pride – wurde dieses Jahr abgesagt und um das Jahreshighlight Sommergrill-Stammtisch steht es noch ungewiss.

Dennoch blickt die Sektion zuversichtlich nach vorn; so konnten erfolgreich drei spannende Neumitglieder für den Vorstand rekrutiert werden: Elena Michel, Deniz Bozyigit und Lara Lüthi können sind voller Tatendrang, diskutieren und planen bereits tatkräftig mit und freuen sich, die Liberas und Liberos von Zürich auch bald kennen zu lernen.
Ebenfalls bietet die aussergewöhnliche Situation neue Möglichkeiten, über Kantonsgrenzen hinweg mit anderen Sektionen neue Veranstaltungsformate zu testen: In Planung sind beispielsweise virtuelle Stammtische mit dem Team von Operation Libero Bern. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den neuen Vorstandsmitgliedern und anderen Sektionen das neue Vereinsjahr mit all ihren Challenges und Chancen zu bestreiten.

Valentina Spillmann und Salim Moussa
Co-Präsidium Sektion Zürich

Team GS

Valentina Spillmann
Co-Präsidium & Events

Team Zürich

Salim Moussa
Co-Präsidium & Finanzen

Team Zürich

Christoph Iselin
Monitoring

Team Zürich

Francesca Giardina
Monitoring & Finanzen

Team Zürich

David Caspar
Community

Team Zürich

Anna-Patrizia Klemm
Events

Team Zürich

Leo Bauer
Events

Team Zürich

Eva van der Want
Monitoring

Libero Bag

We are just getting started!

Die Idee für eine Region Zentralschweiz geistert bereits seit einiger Zeit in den Köpfen rum. Immer konkreter wurde es,  als sich an unseren lokalen Stammtischen, Flyer-Aktionen und Begegnungen im Rahmen der Kampagnen motivierte Personen gemeldet haben, die sich eine verstärkte Präsenz von Operation Libero in der Zentralschweiz wünschten. Spätestens mit der Lancierung der Wandelwahl in Luzern am 30. August war der Moment gekommen, an dem wir der Idee einer Zentralschweizer Sektion auch Beine machen wollten.

Diese Gelegenheit nutzen wir natürlich und haben im vergangenen Jahr schrittweise den Aufbau der Region vorangetrieben. Anfangs April sind wir offiziell gestartet. Deshalb freue ich mich äusserst, gemeinsam mit unserem wachsenden Kernteam bestehend aus Mark Buchecker und Sonia De Cicco – beide ebenfalls langjährige Liberas und Liberos – den pinken Spirit in die Zentralschweiz zu bringen. Wir freuen uns auf baldigen Zuwachs.

Luca M. Henn
Teamleitung Zentralschweiz

Wandelwahl

Auf nach Bundesbern!

Bei den Wahlen 2019 unterstützte Operation Libero 40 fortschrittliche Kandidatinnen und Kandidaten aus sechs Parteien in zwölf Kantonen bei der Wahl in den Nationalrat. Das Ziel: Eine Mehrheit von progressiven Köpfen nach Bundesbern zu bringen, die für gute Kompromisse über die Parteigrenzen hinaus einstehen.

Gemeinsam traten wir für 19 Forderungen in den Themenbereichen Europa, Digitalisierung, Klima, Bürgerrecht & Migration, Wettbewerb, Generationenvertrag und Lebensentwürfe ein: Das Rahmenabkommen; Netto-Null-Emissionen bis 2050 ohne Kompensation im Ausland; Begrenzung der Marktmacht grosser Plattformen; Abschaffung von Mindest-Wohnsitzfristen für Einbürgerungen in Gemeinden und Kantonen; bezahlte und frei aufteilbare Elternzeit; die Ehe für alle mit sämtlichen damit verbundenen Rechten und Pflichten. 

Mit dem neuen Vereinsjahr endete die Wandelwahl-Kampagne. Am 20. Oktober luden wir ins O Bolles in Bern ein zu einem gemütlichen Beisammensein und verfolgten gemeinsam mit vielen Engagierten den Wahlsonntag. Schon früh zeigten sich erfreuliche Tendenzen ab: Noch nie war das Parlament jünger und weiblicher. 

Neues Parlament, neue Chance – doch erfolgreicher wird die neue Legislatur nur, wenn sich parteiübergreifend Mehrheiten für die fortschrittliche Inhalte finden, wenn die Blockadepolitik und die Polarisierung überwunden werden. 

Genug zu tun gibt es auf jeden Fall: Die Klimakrise muss wirksam angegangen werden, die Digitalisierung endlich entsprechend ihrem gesellschaftlichen Stellenwert auf die Traktandenlisten kommen, das Bürgerrecht gehört liberalisiert, Lebensentwürfe endlich gleichgestellt und Gleichstellung endlich umgesetzt. Und vor allem brauchen wir Politikerinnen und Politiker, die das derzeit grösste noch ungelöste strukturelle Problem unsers Landes angehen: Unsere europäischen Beziehungen brauchen ein Update. 

Operation Libero freut sich sehr für die Wandelwahl-Kandidatinnen und -Kandidaten, die in den Nationalrat gewählt wurden. Wir gratulieren Gerhard Andrey (Grüne, Freiburg), Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP, St. Gallen), Roland Fischer (GLP, Luzern) und Marionna Schlatter (Grüne, Zürich) herzlich dazu, neu in den Nationalrat einziehen zu können sowie Yvonne Feri (SP, Aargau), Beat Flach (GLP, Aargau), Sibel Arslan (Grüne/BastA!, Basel-Stadt), Philipp Kutter (CVP, Zürich), Eric Nussbaumer (SP, Basel-Landschaft) und Kathrin Bertschy (GLP, Bern)  zur Wiederwahl.

Team Wandelwahl

Ihre Stimmen werden den neuen Nationalrat bereichern. Sie und alle 38 Kandidierenden, die von Operation Libero empfohlen wurden, haben dazu beigetragen, Aufbruchsstimmung zu erzeugen, inhaltliche Akzente zu setzen und gegen die Polarisierung anzutreten. Der parteiübergreifende Ansatz der Wandelwahl-Kampagne war eine Absage an das Schubladendenken der Politik. Dieser Geist soll weitergetragen werden.

Mit der “Wandelwahl” hat sich die Operation Libero das erste Mal bei nationalen Wahlen engagiert und sich dabei auf neues Terrain vorgewagt. Mit der Überzeugung, dass wir uns keine weiteren vier verpassten Jahre leisten können – und dass progressive Kräfte verschiedener Parteien zusammenspannen müssen, um dieses Land vorwärts zu bringen.Unsere Vision vom Chancenland wurde von politischen Akteuren quer durch die Parteienlandschaft geteilt. Operation Libero wird sich auch in dieser Legislatur  für das Chancenland Schweiz einsetzen.

Philipp von Brandenstein und Adrian Mahlstein
Co-Projektleitung

Vorstand Schweiz

Philipp von Brandenstein
Co-Projektleitung

Team GS

Adrian Mahlstein
Co-Projektleitung

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Ein deutliches JA zur Menschenwürde

«Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen» und «niemand darf diskriminiert werden»: So steht es in unserer Verfassung. Und so stand es auf unseren Plakaten. Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Kein Mensch darf in der Öffentlichkeit aufgrund von bestimmten Eigenschaften herabwürdigend behandelt werden. Für dieses liberale Prinzip und die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm engagierten wir uns Anfang 2020.

Unser Kampagnenvisual nahm Bezug auf Art. 1, Satz 1, des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und das Monument am Landgericht in Frankfurt am Main. Wir starteten die Kampagne mit sieben guten Gründen für ein JA. In einem zweiten Schritt sammelten wir Spenden um Kleinplakate mit dem goldenen JA in der ganzen Schweiz auszuhängen. Spenderinnen und Spender erhielten die Möglichkeit, ihren Vornamen auf das Plakat zu setzen. Erfolgreich. Garniert wurde die Kampagne mit Memes und kurzen Videos auf Social Media.

Denn die Strafnorm dient dem Schutz der Menschenwürde und respektiert die Meinungsäusserungs- und Glaubensfreiheit. Gleichwohl ist klar, dass das Strafrecht kein Allheilmittel ist  – und auch keines sein kann – um dem Hass auf stigmatisierten Gruppen Einhalt zu gebieten. Nebst juristischen Mitteln braucht es vor allem hartnäckige und unablässige politische Arbeit gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie.

Die Schweiz hat am 9. Februar 2020 mit 63 Prozent eindeutig JA zur Menschenwürde gesagt. Das gibt uns Energie im weiteren Kampf für eine fortschrittlichere und gleichberechtigte Schweiz.

Jessica Zuber und Ruedi Schneider
Co-Kampagnenleitung

Jessica Zuber

Jessica Zuber
Co-Kampagnenleitung

Ruedi Schneider

Ruedi Schneider
Co-Kampagnenleitung

Ehe für Alle

Nimmt das Warten bald ein Ende?

In Sachen Ehe für Alle hiess es auch im letzten Jahr einmal mehr: Warten, warten, warten. Doch wir nähern uns dem Ziel: Schrittchen für Schrittchen. 

Ein kleiner Rückblick: Vergangenen Sommer hat die Rechtskommission endlich eine Entscheidung zur Ehe für Alle getroffen. Und sogleich die Chance verpasst, es richtig zu machen. Denn der Zugang zur Samenspende soll weiterhin nur verschiedengeschlechtlichen Ehepaaren vorbehalten bleiben. Von insgesamt 154 Teilnehmenden der Vernehmlassung sprachen sich 97 für eine vollständige Öffnung der Ehe aus. Doch die Mehrheit der Kommission bezweifelte, dass die vollständige Öffnung der Ehe mehrheitsfähig sei. Das Resultat: Eine Ehe zweiter Klasse für gleichgeschlechtliche Paare.

Wir unterstützen darum die Minderheit der Kommission, welche eine vollständige Öffnung der Ehe für Alle mit allen Rechten und Pflichten vorsieht. 

Traktandiert war die Ehe für Alle in der Frühlingssession 2020. Deshalb spendeten wir am Tag der Liebe Samen für die Samenspende und machten auf das Anliegen aufmerksam: Aussäen, Liebe ernten und  Frühling in die Politik bringen. Wie es weitergeht, wissen wir noch nicht. Denn dann kam Corona.

Nun werden wir uns noch etwas länger gedulden müssen, bis auch in der Schweiz die Realität endlich anerkannt wird. Wir bleiben auf jeden Fall dran.

Ruedi Schneider und Jessica Zuber
Co-Kampagnenleitung

Ruedi Schneider

Ruedi Schneider
Co-Kampagnenleitung

Jessica Zuber

Jessica Zuber
Co-Kampagnenleitung

Mosaik

Initiative de résiliation

La campagne a débuté !

Campaigning  in Zeiten von Corona:  Arbeiten auf Distanz sind wir uns gewohnt. Flexibel bleiben und uns der Situation anpassen, ebenfalls. Doch Corona hat auch uns ans Limit gebracht. Dabei hatte alles ganz normal begonnen.

Wir waren startklar; aber just, als wir endlich loslegen wollten, kam Corona. Zum Glück konnten wir die Kampagne noch in letzter Minute (!) stoppen. Bevor der Bundesrat entschied, die auf den 17. Mai geplanten Abstimmungen auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Plötzlich war da der Lockdown und wir sahen uns mit ganz vielen Fragen konfrontiert: Wann findet die Abstimmung statt? Und wann erfahren wir das? Und wer interessiert sich für Politik, wenn unser Leben innert kürzester Zeit völlig auf den Kopf gestellt wurde und viele Menschen gerade ganz andere Probleme haben? Schnell war uns klar: Jetzt gibt es Wichtigeres. Strategien wurden angepasst, Timelines neu ausgearbeitet, Massnahmen ausgefeilt. Und neue Kampagnenelemente konzipiert und in Angriff genommen.

Der Nebel lichtete sich allmählich zwar, doch neue Fragen erschienen am Horizont: Inwiefern ändert sich der Diskurs durch diese Entwicklungen? Was bedeuten geschlossene Grenzen für die Debatte rund um die Personenfreizügigkeit? Wie steht es in diesen Zeiten um die europäische Solidarität? Und wem nützt die Situation mehr – uns oder der Gegnerseite? Unser Inhaltsteam stürzte sich in die Arbeit und ging diesen Fragen nach. Liberas und Liberos publizierten verschiedene Beiträge zum Thema.

Wie nehmen wir unter diesen Umständen mit all unseren Mitstreitenden im Homeoffice unsere Aufgaben war? Inwiefern ändert sich der Diskurs durch diese Entwicklungen? Und wann und in welcher Form ist es überhaupt ok, Politik zu betreiben, wenn unser Leben innert kürzester Zeit völlig auf den Kopf gestellt wurde und viele Menschen gerade ganz andere, zum Teil existenzielle Probleme haben?

Wir machten uns also erneut hinter unsere Kampagne, haben an vielen verschiedenen Dingen nicht nur weitergearbeitet sondern diese mit Blick auf die aktuellen Situation teilweise neu beurteilt und verschiedene mögliche Szenarien für die weiteren Entwicklungen berücksichtigt. Gleichzeitig beobachteten wir ständig die aktuellsten Entwicklungen, insbesondere die Hinweise auf ein mögliches neues Abstimmungsdatum und den aktuellen politischen Diskurs. Und dann, war es am 29. April plötzlich soweit: Wie viele andere auch wurden wir von der Bekanntgabe des neuen Abstimmungstermins, dem 27. September, überrascht. Und konnten innert kürzester Zeit darauf reagieren: Endlich ging es los. Damit gilt es jetzt erneut ernst. Wir sind bereit! Und jetzt wo du diesen Bericht liest, ist die Kampagne bereits losgegangen. Wir zählen auf deine Unterstützung im kommenden Abstimmungskampf.

Andrea Oertle & David Caspar
Co-Kampagnenleitung

Team Ostschweiz

David Caspar
Co-Kampagnenleitung

Renato

Renato Perlini
Co-Kampagnenleitung

Equipe Romande

Marie Juillard
Co-Kampagnenleitung Romandie

Team Ostschweiz

Andrea Oertle
Co-Kampagnenleitung
(bis Ende Mai)

Betrag wählen:
CHF
Sichere Übermittlung via SSL.
Stand: 116’095 Franken | Ziel: 220’000 Franken
Unser erstes Spendenziel ist erreicht: 110’000 Franken, also 1000 Franken für jeden der 110 Tage Abstimmungskampf, sind geschafft. Juhui, wir freuen uns riesig. Und danken herzlich. Jetzt wollen wir diesen Betrag verdoppeln: Denn wir planen was Grosses.🎁 Hilfst du uns dabei?
52%
Visuals
Visuals
Visuals
Visuals
Visuals
Visuals
Piggy Bank

Aber seriös versteht sich

Operation Libero wird seit Beginn komplett über Spenden finanziert – eine riesige Leistung unserer vielen treuen Spenderinnen und Spender. Die Bereitschaft unserer Unterstützerinnen und Unterstützer bestimmt, für was und in welchem Ausmass wir uns engagieren können: Wie gross eine Kampagne wird, wie viele Plakate und Flyer gedruckt werden können und welche verrückten Ideen wir realisieren dürfen.

Wir sind konstant auf diese Unterstützung angewiesen, um unsere fortlaufenden Kosten für das Büro und die Löhne zu decken, grösser und schlagkräftiger zu werden, weiter zu wachsen. Entsprechend drehen wir jeden Rappen zweimal um und überlegen uns sorgfältig, wofür wir die Spenden ausgeben wollen. 

Ein rein durch Spenden finanzierter Verein mit politischer Schlagkraft? Es ist nicht einfach, aber möglich – dank euch! Deine Spende, egal wie klein oder gross, macht tagtäglich unsere Arbeit möglich. Und dafür möchen wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken!